Der Assistent sitzt in jedem Vorgang und arbeitet mit den Bausteinen, die Sie gebucht haben. Er liest, rechnet, sucht in Ihrem Bestand und legt Vorschläge an — und er tut nichts davon, ohne dass Sie es sehen. Er ist kein Zusatzmodul, sondern die Bedienoberfläche des Systems in Worten.
Der Assistent formuliert nicht frei über Ihr Recht. Er ruft eine benannte Fähigkeit auf, und was dabei herauskommt, steht mit seiner Quelle daneben: die Urkunde und die Seite bei einer Recherche, die KV-Nummer und der Geschäftswert bei einer Kostenrechnung.
liest holt etwas heraus und ändert nichts. erzeugt eine Datei legt etwas unter „Erzeugt“ ab — an der Akte ändert sich nichts, versendet wird nichts. wartet auf Sie heißt: hier hört der Assistent auf und fragt.
Dieselben drei Arten stehen unten am ganzen Katalog. Sie sind keine Beschriftung, sondern die Schranke selbst.
Zuletzt in UR 214/2011: Heimfall bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Jahresbeträgen, Entschädigung zwei Drittel des Verkehrswerts. Die Fassung von 2019 weicht in der Entschädigung ab.
Fundstelle · UR 214/2011, § 12, S. 8 Charakter: geprüft
660,45 € brutto. Gerechnet mit der Kostenrechnungs-Engine, nicht geschätzt: 0,5-Gebühr nach KV 21200, Geschäftswert aus dem Vorgang, Dokumentenpauschale Ihres Hauses.
Geschäftswert · Datenblatt S. 1 Feststellung nach § 19 GNotKG bleibt bei Ihnen
Liegt unter „Erzeugt“. Ich habe nichts an der Akte geändert und nichts versendet — das Anschreiben schreiben und abschicken Sie.
Der Assistent kann genau das hier und nichts darüber hinaus. Die Art einer Fähigkeit ist keine Beschriftung, sondern eine Schranke im Programm: lesend liest, erzeugend legt eine Datei in „Erzeugt“, schreibend legt einen Vorschlag an. Keine einzige versendet, gibt frei, ändert einen Status oder trägt in ein amtliches Verzeichnis ein. Was Ihr Haus davon anbietet, schaltet die Verwaltung je Rolle — die Auszubildende bekommt einen anderen Assistenten als die Notarin.
Freigaben und Entscheidungen, Einträge in amtliche Verzeichnisse, Löschen, Benutzerverwaltung, Einspielen von Sicherungen. Diese Wege stehen nicht als Verbot in einer Liste, die jemand pflegen müsste — es gibt sie schlicht nicht. Eine Verbotsliste vergisst man zu erweitern; eine Erlaubnisliste kann man nicht vergessen zu erweitern, ohne dass etwas fehlt.
Zwei Wege, die oft verwechselt werden und getrennt gehören: NotarFlow benutzt Ihre Werkzeuge — ein DMS, ein Scanner-Dienst, ein Dienst Ihrer IT. Und Ihre IT benutzt NotarFlow — lesend und als Vorschlagsweg. Beides läuft auf demselben Rechner, unter denselben Schranken, und beides ist ausgeschaltet, bis Sie es eintragen.
Ein Werkzeug-Server der Kanzlei — das Archiv, ein Scanner-Dienst, ein Fachprogramm — wird in einer Datei eingetragen, von Hand und mit Neustart. Angebunden ist ausschließlich, was dort steht: NotarFlow sucht keine Server, liest keine fremde Konfiguration und nimmt keinen Server über die Oberfläche entgegen.
Die Gegenrichtung: Ihre eigenen Programme dürfen NotarFlow befragen und Vorschläge einreichen. Sechs Fähigkeiten, abschließend — vier lesende und zwei, die einen Vorschlag in die Warteschlange legen. Einen siebten Weg gibt es nicht.
Ausgeliefert wird ohne diese Datei. Dann verhält sich NotarFlow exakt so wie ohne die Funktion — kein fremdes Werkzeug, keine leere Liste, kein Hinweis auf etwas, das nicht da ist. Der Weg für Ihre IT steht ausführlich in der technischen Dokumentation, die zur Anlage gehört.
Was zu einem Vorgang gefragt und geantwortet wurde, bleibt am Vorgang: benannt, wieder aufnehmbar, sichtbar für alle, die diese Akte offen haben. Es überlebt das Schließen der Schublade und das Abmelden — die Kanzlei arbeitet an derselben Akte, nicht nebeneinander her.
Eine dauerhafte Anweisung („diese Anrede, diese Hausformulierung“) steht ab der nächsten Antwort in jedem Systemauftrag. Deshalb kommt sie nur mit dem ausdrücklichen Ja der Urkundsperson herein — und deshalb muss sie an derselben Oberfläche wieder herausgehen können. Ein Tor ohne Rückweg wäre ein schwarzes Brett ohne Radiergummi.
Der Alltag heißt „lies das Datenblatt der Bank und mach mir den Entwurf“. Sobald Dokumentinhalt im Gespräch steht, läuft der Rest der Antwort mit der Herkunft Dokument — und dann gilt eine engere Regel, egal was in dem Schreiben steht.
30 Minuten an einem echten Vorgang: eine Frage an den Bestand, eine Kostenrechnung, ein Entwurf — und an jeder Stelle die Freigabe, die bei Ihnen bleibt.
Antwort in der Regel am selben Werktag.